Autor*in: Jennifer L. Armentrout
Titel: Blood & Ash (Liebe kennt keine Grenzen-Reihe Band 1)
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 672
Klappentext:
Poppy ist eine Auserwählte. Wenn sie den Segen der Götter erhält, wird sie die Einzige sein, die ihre Heimat vor dem Angriff des Verfluchten Königreiches retten kann. So will es die Tradition. So will es das Gesetz. Das Leben einer Auserwählten ist einsam. Niemand darf sie ansehen, geschweige denn mit ihr sprechen oder sie berühren. Eines Tages wird der attraktive Hawke – mit den goldenen Augen, dem frechen Grinsen und den provokanten Sprüchen – Poppys Leibwache zugeteilt, und sie merkt, dass es in ihrem Leben so viel mehr geben könnte als nur ihr Amt. Dass sie ein Herz hat, eine Seele und die Sehnsüchte einer ganz normalen jungen Frau. Als an den Landesgrenzen die Schatten der Verfluchten immer drohender werden, muss Poppy sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden ...Rezension:
Als Jungfräuliche lebt Poppy mit strengen Regeln: Sie darf nur mit einem auserwählten Personenkreis reden und noch viel weniger Menschen ihr Gesicht zeigen oder sie berühren. Nur wenn sie rein bleibt, kann sie am Aufstiegsritual teilnehmen und in der Gunst der Götter stehen. Doch Poppy möchte mehr vom Leben. Und nach und nach zweifelt sie auch daran, ob die ganzen Regeln und Verbote, die ihr auferlegt werden, wirklich von den Göttern kommen oder doch Willkür der Obrigkeiten sind, um sie zu unterdrücken. Denn nicht jeder mag die Aufgestiegenen und als es vermerhrt Angriffe gibt, wird ihr ein neuer Leibwächter zugeteilt. Hawke macht es ihr umso schwerer, ihr Gelübde aufrechtzuerhalten.
An Blood & Ash kommt man kaum vorbei, wenn man sich Bookstagram und co. anschaut. Da ich die Lux-Reihe von Armentrout nicht schlecht fand, habe ich mich diesem Hype also auch mal angenommen und kann leider nicht so ganz verstehen, woher dieser kommt. Ich nehme an, dass ich da mittlerweile einfach nicht mehr die Zielgruppe bin.
Zunächst einmal hat mir die Welt, die uns eröffnet wurde, sehr gut gefallen. Es wird nicht alles sofort erklärt und als Leser erschließt man sich nach und nach, wie die Welt aufgebaut ist und welchen Regeln sie folgt. Das fand ich sehr spannend. Schon von Anfang an fand ich das Konstrukt der Jungfräulichen sehr merkwürdig, aber nicht umsonst wird es von Poppy selber schwer kritisiert. Ich hatte ein großes Problem beim Setting: Die Figuren leben in Burgen, reiten auf Pferden und schießen mit Pfeil und Bogen. Und es gibt Strom. Also in manchen Häusern. Bis zuletzt habe ich nicht verstanden, wieso es Elekrizität in der Welt gibt, zumal diese nicht aktiv im Roman angewandt wurde. Sie wurde einfach mehrfach erwähnt, alles andere klingt aber eher nach früher Neuzeit oder vielleicht bis ins 17. Jahrhundert. Einfach sehr merkwürdig.
Schon relativ früh kommt es zu einigen prickelnden Momenten und der Klappentext verrät schon, dass Hawke, Poppys neuer Leibwächter, der Grund dafür ist. Allerdings bin ich mit ihm nicht ganz warm geworden: Er ist oftmals selbstverliebt, überheblich und oftmals auch übergriffig und akzeptiert andere Meinugnen nicht. Seine aufdringliche Art mag für Teenies vielleicht ganz sexy klingen, bei mir hat es aber gar nicht gezogen.
Poppy hab ich dagegen in weiten Teilen gemocht. Man leidet viel mit ihr und ihrem Schicksal des Gefangenseins mit. Bei ihren privaten Audienzen mit dem Herzog lief es mir regelmäßig eiskalt den Rücken runter. Sie ist taff und schon immer etwas aufmüpfig gewesen, was nach und nach immer mehr wird.
Der Roman wartet mit einigen interessanten Wendungen auf, welche ich nicht alle vorhergesehen habe, während ich andere so deutlich fand, dass ich zwischendurch genervt war, dass manche Offenbarungen noch künstlich in die Länge gezogen worden sind.
Fazit:
Ich fand es nicht wirklich nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. Aktuell habe ich noch keine Muße, die weiteren Teile zu lesen, aber vielleicht ändert sich das auch mit etwas Abstand dazwischen. Den Hype verstehe ich aber definitiv nicht.
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